Beitrag vom 14. Mai 2017
Solidarität mit Sharo Garip im Kölner Rat

Solidaritätsaktion: 14:45 Uhr vor dem Eingang des Neuen Rathauses, Straße „Unter Goldschmied“ Beginn der Ratssitzung: 15:30 Uhr
Anmeldung zur Ratssitzung unter: sitzungsdienst@stadt-koeln.de


Seit Januar 2016 sitzt der Kölner Absolvent Sharo Garip in der Türkei fest, weil er einen Aufruf von Akademikern für ein Ende des Krieges im Osten der Türkei unterschrieben hat. Es ist gelungen, eine breite öffentlichkeitswirksame Solidaritätskampagne zu initieren, der Offene Brief an die Bundesregierung kann hier unterschrieben werden: www.solidaritaetsbrief.org.

Am Donnerstag, den 18. Mai wird sich nun auch der Kölner Stadtrat mit Sharo Garips Situation und den Möglichkeiten der Unterstützung der Demokratinnen und Demokraten in der Türkei befassen und den Solidaritätsantrag „Aufhebung der Ausreisesperre für Dr. Sharo Ibrahim Garip – Solidarität mit den Demokraten in der Türkei“ beraten.

Die Solidaritätsinitiative ruft zu einer Aktion vor Beginn der Ratssitzung vor dem Rathaus auf; anschließend werden wir gemeinsam in die Ratssitzung gehen.




Beitrag vom 2. Mai 2017
Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg, nie wieder brennende Bücher!

Lesung anlässlich des 84. Jahrestages der Bücherverbrennung durch die Faschisten am Mittwoch, den 17. Mai 2017, 11:00 bis 17:00 Uhr, auf dem Albertus-Magnus-Platz, vor dem Hauptgebäude der Uni Köln.

Wer nur zu bestimmten Zeiten lesen kann, möge sich für die Koordination bitte unter lesungen@yahoo.de melden. Für Kurzentschlossene liegt eine Auswahl der Werke der Autoren vor Ort aus.

Zum Aufruf (PDF)



Beitrag vom 9. September 2016
Bundesweite Friedens-Demo in Berlin: DIE WAFFEN NIEDER! – Kooperation statt NATO-Konfrontation – Abrürstung statt Sozialabbau

Bundesweite Friedens-Demonstration in Berlin, 8. Oktober 2016, Auftakt um 12:00 Uhr am Alexanderplatz / Ecke Otto-Braun-Straße

friedensdemo.org

Demo-Bus: Gemeinsame Fahrt von Köln nach Berlin und zurück

Hinfahrt: 8. Oktober, Abfahrt 4:00 Uhr morgens, Köln, Hans-Böckler-Platz

Rückfahrt: 8. Oktober, 16:00 Uhr, Abfahrt Berlin, Brandenburger Tor, Ankunft in Köln: 23:59 Uhr


Fahrkarten: 39,00 Euro / ermäßigt: 20,00 Euro / Soli-Preis: 45,00 Euro


Info-Telefon: 0176-64125824

Anmeldung für die Busfahrt:
friedensbus@yahoo.com


← Demo-Aufruf, Unterstützer und Infos zum Demo-Bus im Flyer




Beitrag vom 29. Juli 2016
„Weder Putsch noch Ein-Mann-Diktatur! Schluss mit der Zusammenarbeit zwischen BRD und AKP-Regierung!“

Mahnwache am Samstag, den 30. Juni 2016, 17:00 Uhr auf dem Rudolfplatz in Köln.

Es rufen auf: Förderation Demokratischer Arbeitervereine (DIDF) Kön, Verband der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Köln, Arbeitskreis Zivilklausel Uni Köln, Friedensforum Köln, DKP Köln

Zum Aufruf (PDF)

Peter Förster vom Arbeitskreis Zivilklausel Köln hat bei der Mahnwache eine Rede gehalten, die wir hier dokumentieren.


Zur Rede (PDF)



Beitrag vom 23. Juni 2016
Grußwort des Arbeitskreises Zivilklausel beim Kongress des Sozialistisch-demokratischen Studienrenenverbands an der Uni Köln im Juni 2016

Das Grußwort für den AK Zivilklausel Köln hat Senta Pineau gehalten.

Zum Grußwort (PDF)



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Beitrag vom 28. Februar 2016
Den deutschen Militäreinsatz in Syrien beenden. Für Verhandlungen und einen zivilen Wiederaufbau

Friedensdemonstration in Köln
am Freitag, den 11. März 2016,
Start 17:00 Uhr am Rudolfplatz


Für eine Beendigung des deutschen Militäreinsatzes
Für den Stopp aller Waffenexporte nach Syrien und in die Region
Für einen Waffenstillstand und Verhandlungen

Es rufen auf: AK Zivilklausel der Universität Köln, DKP, Dortmunder Friedensforum, Essener Friedensforum, Föderation demokratischer Arbeitervereine der Türkei (DIDIF), Hochschulgruppe Sozialwissenschaften der Uni Köln, Kölner Friedensforum, Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), Wendepunkt – Sozialisten und weitere Aktive an der Uni Köln


Zum Aufruf (PDF)



Beitrag vom 20. Februar 2016
„Wir sind hier, weil ihr bei uns seid“
Über den Zusammenhang von Flucht, Krieg und Armut


Willkommen oder nicht – geht es nach dem Verursacherprinzip, haben Flüchtlinge aus den von Krieg und Armut ruinierten Ländern allen Grund, hier zu sein. Wer und was genau verursacht die Fluchtgründe der Menschen, die zu uns kommen? Wer schickt Soldaten? Wer liefert die Waffen? Zu wessen Gunsten und zu wessen Lasten werden Wirtschafts- und Handelsverträge abgeschlossen? Wie gehen die Politik, die Justiz und die öffentliche Meinung mit der zunehmenden Fremdenfeindlichkeit, mit Übergriffen auf Flüchtlinge und Anschlägen auf deren Unterkünfte um? Wird die Flüchtlingspolitik auf dem Rücken des benachteiligten und armen Teils der deutschen Bevölkerung gemacht?

Diese Fragen wollen wir diskutieren am

Dienstag, 1. März 2016, 18:00 Uhr im DGB-Haus (Großer Saal), Hans-Böckler-Platz 1

Auf dem Podium:
  • Prof. Dr. Christoph Butterwegge (Universität zu Köln, Forschungsschwerpunkte Armut, Rechtsradikalismus)
  • Claudia Haydt (Soziologin, Informationsstelle Militarisierung, Tübingen)
  • Dr. Witich Rossmann (1. Bevollmächtigter IG Metall Köln-Leverkusen)
  • Moderation: Anne Schulz, Redakteurin

Eine Veranstaltung von: AK Zivilklausel der Universität Köln / Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Köln (DFG-VK) / Friedensbildungswerk Köln / Kölner Friedensforum / Pax Christi Gruppe Köln / ver.di Bezirk Köln / ver.di Arbeitskreis Antifaschismus-Antidiskriminierung / Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Köln (VVN-BdA)


Zum Aufruf (PDF)



Beitrag vom 5. Januar 2016
61 deutsche Hochschulen dem Frieden verpflichtet

2015 ist es an vielen Hochschulen zu Durchbrüchen gekommen, die Zivilklausel-Bewegung nimmt weiter an Fahrt auf. Alleine im vergangenen Jahr haben 36 Hochschulen eine Zivilklausel in ihren Grundordnungen festgeschrieben.

Insgesamt haben sich nun mindestens 61 Hochschulen, darunter acht der zehn größten Unis, sowie aktuell fünf Landeshochschulgesetze einer friedlichen Orientierung verpflichtet.

Liste von Hochschulen mit Zivilklauseln

Uni Kiel (1665, 07.05.2008)
Kernforschungszentrum Karlsruhe (1956)
TU Berlin (1950er, 1991)
Uni Bremen (1986, 1991, 2012)
Uni Konstanz (16.01.1991)
TU Dortmund (1991)
Uni Hamburg (1998, 2015)
Uni Oldenburg (2007)
Uni Jena (15.05.2007)
HS Nordhausen (18.01.2008)
HafenCity Uni Hamburg (09.07.2008)
TU Ilmenau (2010)
Uni Tübingen (2010)
Uni Rostock (2011)
Uni Halle-Wittenberg (2012)
HS Bremen (2012)
HS Bremerhaven (Juni 2012)
Uni Kassel (11.07.2012, 04.12.2013)
TU Darmstadt (Oktober 2012)
Uni Göttingen (Februar 2013)
Uni Frankfurt (Main) (März 2013)
Uni Münster (Juli 2013)
HU Berlin (24.10.2013)
Uni Lüneburg (20.11.2013)
Uni Freiburg (29.01.2014)
HS Emden/Leer (Februar 2014)
TU Chemnitz (08.12.2014)
HS Bochum (26.01.2015)
Kunstakademie Münster (27.01.2015)
Europa-Uni Viadrina Frankfurt (Oder) (28.01.2015)
Pädagogische HS Weingarten (25.02.2015)
Uni Lübeck (05.03.2015)
Uni Düsseldorf (18.03.2015)
Uni Köln (25.03.2015)
HS Ruhr West (01.04.2015)
Robert Schuhmann HS Düsseldorf (29.04.2015)

FH Südwestfalen (11.05.2015)
Uni Siegen (13.05.2015)
FernUni Hagen (20.05.2015)
Uni Paderborn (26.05.2015)
HS Ostwestfalen-Lippe (27.05.2015)
FH Münster (01.06.2015)
FH Dortmund (11.06.2015)
Folkwang-Uni der Künste (17.06.2015)
HS Bonn-Rhein-Sieg (18.06.2015)
HS für Musik Detmold (24.06.2015)
Kunstakademie Düsseldorf (29.06.2015)
HS Hamm-Lippstadt (16.07.2015)
HS für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (22.07.2015)
Uni Duisburg-Essen (13.08.2015)
Uni Wuppertal (14.08.2015)
Uni Bielefeld (01.09.2015)
SportHS Köln (08.09.2015)
RWTH Aachen (09.09.2015)
FH Aachen (09.09.2015)
Uni Bonn (11.09.2015)
Westfälische HS Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen (25.09.2015)
HS Düsseldorf (08.10.2015)
HS Rhein-Waal (12.10.2015)
HS für Gesundheit Bochum (14.10.2015)
HAW Hamburg (12.11.2015)
Uni Bochum (23.11.2015)
 

Liste von Landeshochschulgesetzen mit Zivilklauseln:

HG Niedersachsen (1993-2002)
HG Thüringen (2006)
HG Hessen (01.01.2010)
HG Brandenburg (24.04.2014)
HG NRW (11.09.2014)
HG Bremen (19.03.2015)




Beitrag vom 13. Oktober 2015
Anschläge von Ankara: Die Hintermänner sitzen im Präsidentenpalast und im Regierungsamt

Mahnwache der Förderation Demokratischer Arbeitervereine (DIDF) auf dem Vorplatz des Kölner Hauptbahnhofes am 13. Oktober 2015 um 18:00 Uhr anlässlich des Terroranschlages vom 10. Oktober 2015 auf eine Friedensdemonstration in Ankara.

Zum Aufruf (PDF)

Peter Förster vom Arbeitskreis Zivilklausel Köln hat bei der Mahnwache eine Rede gehalten, die wir hier dokumentieren.


Zur Rede (PDF)



Beitrag vom 21. September 2015
Friedensabend zur Türkei: Rede vom Arbeitskreis Zivilklausel Uni Köln

Peter Förster vom Arbeitskreis Zivilklausel hat beim Friedensabend zur Türkei der Förderation Demokratischer Arbeitervereine (DIDF) im Bürgerzentrum Ehrenfeld am Samstag, 19. September 2015 eine Rede gehalten, die wir her dokumentieren.

Zur Rede (PDF)



Beitrag vom 24. Juli 2015
Zivilklauseln – Lernen und Forschen für den Frieden

In der aktuellen Ausgabe vom Mai der Zeitschrift Wissenschaft & Frieden (2/2015) ist eine Beilage zur Zivilklausel mit Beiträgen von Zivilklausel-Aktiven erschienen. Das Dossier umfasst folgende Artikel:




Beitrag vom 13. Mai 2015
Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg, nie wieder brennende Bücher!
Lesung anlässlich des 82. Jahrestages der Bücherverbrennung durch die Faschisten


Mittwoch, den 20. Mai 2015, 11:00-17:00 Uhr, auf dem Albertus-Magnus-Platz, vor dem Hauptgebäude der Uni Köln.

Jede und jeder ist eingeladen, zuzuhören und aus den Werken der AutorInnen, deren Bücher verbrannt wurden, vorzulesen.

Zum Flugblatt (PDF)




Beitrag vom 11. Mai 2015
Rede des Arbeitskreises Zivilklausel auf der Demo zum 70. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg am 9. Mai 2015 in Köln
Peter Förster vom Arbeitskreis Zivilklausel hat auf der Demo „70 Jahre nach der Befreiung von Faschismus und Krieg: Für eine neue Entspannungspolitik, nein zur Vorbereitung auf neue Kriege!“ am letzten Samstag in Köln eine Rede gehalten, die wir hier dokumentieren.

Zur Rede (PDF)




Beitrag vom 28. April 2015
Der Soldat Tolkatchev an den Toren zur Hölle
Die Befreiung von Majdanek und Auschwitz:
Zeugnis eines Künstlers




Der Flyer zur Ausstellung
Im Flyer sind auch die wechselnden Ausstellungs-Standorte, Führungen und Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung aufgeführt.
1. Mai bis 30. Juni 2015
Wanderausstellung an der Uni Köln

Der Arbeitskreis Zivilklausel veranstaltet anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus die Ausstellung „Der Soldat Tolkatchev an den Toren zur Hölle“, die von der israelischen Holocoust-Gedenkstätte Yad Vashem konzipiert wurde.

Der sowjetische Künstler Zinovii Tolkatchev (1903-1977) war an der Seite der Roten Armee beteiligt an der Befreiung der Konzentrationslager Majdanek und Auschwitz und hat dabei die Menschen in den Lagern gezeichnet und dokumentiert.

In Gegnerschaft zu den Bestrebungen der Nazis, jegliche Menschlichkeit auszurotten, arbeitet Tolkatchev die Würde der Menschen in den Lagern, ihre Persönlichkeit und ihren Widerstand für Humanität heraus.

Standorte der Ausstellung

1. Mai – 8. Mai:
Erdgeschoss der Uni-Mensa

9. Mai – 29. Mai:
Foyer des Philosophikums

30. Mai – 9. Juni:
Uni-Hauptgebäude

10. Juni – 30. Juni:
Foyer der Humanwiss. Fakultät

Die Ausstellung kann jederzeit zu den normalen Öffnungszeiten der Uni-Gebäude besichtigt werden.

Führungen

Donnerstag, 21. Mai, 12:00 Uhr
im Foyer des Philosophikums:
Führung mit Stefan Grohé, Kunsthistoriker, und Habbo Knoch, Historiker

Montag, 1. Juni, 18:00 Uhr
im Uni-Hauptgebäude:
Führung mit Doğan Akhanlı, Schriftsteller

Donnerstag, 18. Juni, 16:00 Uhr
im Foyer der Humanwiss. Fakultät:
Führung mit Doğan Akhanlı, Schriftsteller

Aufgrund der begrenzten TeilnehmerInnenzahl bitten wir um Anmeldung an zivilklausel@uni-koeln.de.



Beitrag vom 6. April 2015
Rede des Arbeitskreises Zivilklausel auf dem Ostermarsch Rhein-Ruhr in Düsseldorf
Senta Pineau vom Arbeitskreis Zivilklausel hat auf dem Ostermarsch Rhein-Ruhr am letzten Samstag in Düsseldorf eine Rede gehalten, die wir hier dokumentieren.

Zur Rede (PDF)




Beitrag vom 30. März 2015
Senat der Uni Köln beschließt Zivilklausel
Der Senat der Universität zu Köln hat auf seiner Sitzung am Mittwoch, den 25. März, beschlossen, dass die Universität zu „Nachhaltigkeit, Frieden und Demokratie in der Welt“ beitragen soll. Grundlage dafür war das im Oktober in Kraft getretene neue Hochschulgesetz, das eben diese Maßstäbe als Wissenschaftsziele setzt und in Einheit damit eine weitreichende Demokratisierung der Hochschulen in NRW ermöglicht.

Der Arbeitskreis Zivilklausel hat dazu eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Zur Pressemitteilung (PDF)




Beitrag vom 18. März 2015
Ernst machen mit Frieden und Demokratie
Senat der Uni Köln berät über die Demokratisierung der Hochschule und die Verankerung einer Zivilklausel in der Grundordnung

Flugblatt des Arbeitskreises Zivilklausel zur aktuellen Debatte um die friedliche Ausrichtung der Uni und die Einführung weitgehend gleichberechtigter Teilhabe aller Mitgliedergruppen im Senat.

Zum Flugblatt (PDF)

Kommt zur Senatssitzung!
In der Sitzung am 25. März berät der Senat über die neue Grundordnung der Uni Köln. Sowohl die Zivilklausel als auch die Frage der Demokratisierung der Uni stehen auf der Tagesordnung.
Wir treffen uns um 14:50 Uhr vor dem Eingang vom Hauptgebäude.




Beitrag vom 4. März 2015
„Für eine friedensorientierte, demokratiefördernde Universität – Eckpunkte für die Änderung der Grundordnung“

Vor dem Hintergrund des im Oktober 2014 neu in Kraft getretenen NRW-Hochschulgesetzes wird der Senat der Uni Köln am 25. März 2015 über Änderungen für die Grundordnung beraten. Für die darauf folgende Sitzung ist die Beschlussfassung geplant.

Der Arbeitskreis Zivilklausel Köln hat daher zusammen mit den studentischen Hochschulgruppen campus:grün, DieLinke.SDS, Hochschulgruppe Sozialwissenschaften und Wendepunkt – Sozialisten und weitere Aktive sowie der gewählten studentischen Vertretung an der Humanwissenschaftlichen Fakultät, dem Studierenden-Ausschuss der Vollversammlung (StAVV) Eckpunkte für eine friedens- und demokratiefördernde Universität ausgearbeitet.

Zum Dokument (PDF)



Beitrag vom 12. Januar 2015
Veranstaltungsreihe “Wissenschaft für den Frieden“
In die „(Nat)Urkatastrophe“ hineingeschlittert?
Der Streit um die Ursachen des Ersten Weltkriegs – Was können wir für heute daraus lernen?


Diskussionsveranstaltung mit Siebo Janssen, Anglo-Amerikanische Abteilung des Historischen Instituts der Uni Köln

Mittwoch, 21. Januar 2015, 18:00 Uhr
in H 162 (ehem. H2), Gebäude Frangenheimstraße am Campus der Humanwissenschaftlichen Fakultät


Zum Flugblatt (PDF)



Beitrag vom 18. November 2014
Anforderungen an eine zivile und demokratische Hochschulentwicklung

Bei einigen Enthaltungen ohne Gegenstimmen gefasster Beschluss der Engeren Fakultät der Philosophischen Fakultät, dem höchsten Gremium der Fakultät, vom 17. November 2014

Zum Beschluss (PDF)



Beitrag vom 1. November 2014
Veranstaltungsreihe “Wissenschaft für den Frieden“
Welche Lehren sind aus der Geschichte der Uni Köln zu ziehen?
Wissenschaft und ihre Verantwortung zur Aufklärung


Diskussionsveranstaltung mit Norbert Finzsch, Anglo-Amerikanische Abteilung des Historischen Instituts der Uni Köln

Dienstag, 4. November 2014, 18:00 Uhr im WiSo-Gebäude, Hörsaal XXV (Gutenberg-Hörsaal)


Zum Flugblatt (PDF)



Beitrag vom 5. Oktober 2014
Gesellschaftliche Opposition wirkt:
Neue Grundlagen für friedenschaffende Wissenschaften mit dem neuen NRW-Hochschulgesetz


Flugblatt zu Semesterbeginn mit Ankündigungtext zu folgender Veranstaltung:

Dienstag, 4. November 2014, 18:00 Uhr im WiSo-Gebäude, Hörsaal XXV (Gutenberg-Hörsaal)
Welche Lehren sind aus der Geschichte der Uni Köln zu ziehen? Wissenschaft und ihre Verantwortung zur Aufklärung
Diskussionsveranstaltung mit Norbert Finzsch, Anglo-Amerikanische Abteilung des Historischen Instituts der Uni Köln

Zum Flugblatt (PDF)



Beitrag vom 28. September 2014
Lernen für den Frieden – Mit den Waffen des Geistes gegen den Geist der Waffen
Kundgebung anlässlich der Übergabe von über 20.000 gesammelten Unterschriften der Kampagne
„Lernen für den Frieden“ an die Kultusministerkonferenz


Donnerstag, 9. Oktober 2014 in Essen, 11:30 Uhr

Übergabe der Unterschriften an die Kultusministerkonferenz
Der Treffpunkt für die gemeinsame Übergabe ist vor dem Eingang der Zeche Zollverein, Gelsenkirchener Straße 181, Essen (Haltestelle Zollverein).


Donnerstag, 9. Oktober 2014 in Essen, 17:00 Uhr

Kundgebung „Lernen für den Frieden! Mit den Waffen des Geistes gegen den Geist der Waffen“
Markt 2 / Porschekanzel, Essen, ca. 5 Min. zu Fuß vom Hbf

Zu den Reden der Kundgebung: www.lernenfuerdenfrieden.de

Aufruf zur Kundgebung (PDF)



Beitrag vom 21. August 2014
Kundgebung zum Antikriegstag 2014

1. September, 18:00 Uhr auf der Domplatte

Die Lehre aus zwei Weltkriegen:
Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!


Die Kriege gegen Gaza und in der Ukraine stoppen!


RednerInnen:
Falk Mikosch, VVN-BdA →
Zur Rede
Hans Mörtter, Pfarrer der Luther-Kirche →
Zur Rede
Tanya Ury, Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost →
Zur Rede
Karin Leukefeld, Journalistin
N.N., DIDF →
Zur Rede
Michael Sünner, DFG-VK Köln →
Zur Rede
Peter Förster, Arbeitskreis Zivilklausel
Zur Rede

Zum Aufruf (PDF)

Es rufen auf: Arbeitskreis Zivilklausel Köln, Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Köln, DIDF – Föderation demokratischer Arbeitervereine, DieLinke.SDS, Friedensforum Köln, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Köln



Beitrag vom 29. August 2014
Offener Brief an die Mitglieder des Instituts für Politische Wissenschaft und Europäische Fragen und des Senats der Universität zu Köln
Nie wieder Krieg! Nein zur aktuellen Kooperation der Universität mit der Bundeswehr

Der Arbeitskreis Zivilklausel, campus:grün Köln, DieLinke.SDS, Wendepunkt – Sozialisten und weitere Aktive und die Hochschulgruppe Sozialwissenschaften protestieren gegen die Kooperation der Universität Köln mit der Bundeswehr im Rahmen der Summer School „Krieg im 21. Jahrhundert“. Der Arbeitskreis Zivilklausel hat dazu eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Zum Offenen Brief (PDF)

Zur Pressemitteilung (PDF)


Beitrag vom 23. Juli 2014
Pressemitteilung:
Hochschulreform in NRW: Mehr Demokratie wagen

Der Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi), die GEW-Studis NRW, der Arbeitskreis Bildung und Erziehung von attac Köln sowie der Arbeitskreis Zivilklausel Köln fordern demokratische Hochschulen im Dienste der Öffentlichkeit statt hierarchische Hochschulen im Dienst der Wirtschaft. Sie widersprechen den am 16. Juli in der
taz veröffentlichen Äußerungen der NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) zur Transparenz bei Forschungsprojekten.

Zur Pressemitteilung (PDF)



Beitrag vom 13. Juli 2014
Antrag an das Studierendenparlament:
„Nie wieder Krieg!
Nein zur aktuellen Kooperation der Universität Köln mit der Bundeswehr, Aktivitäten zum Antikriegstag am 1. September unterstützen“


Für die Sitzungen des Studierendenparlaments (StuPa) am Montag, den 14. Juli, und Dienstag, den 15. Juli haben der Arbeitskreis Zivilklausel, campus:grün, DieLinke.SDS und Wendepunkt – Sozialisten und weitere Aktive den folgenden Antrag eingebracht. Das StuPa tagt jeweils ab 20:00 Uhr in Hörsaal XIII im Hauptgebäude. Die Sitzungen sind öffentlich – alle sind eingeladen, sich zu beteiligen!

Zum Flugblatt (PDF)



Beitrag vom 4. Juni 2014
Frieden oder Neokolonialismus?
Wissenschaft zwischen Henry Kissinger und Zivilklausel-Bewegung

Am Dienstag, 17. Juni 2014, 18:00 Uhr in Hörsaal XXV, WiSo-Gebäude

Diskussionsveranstaltung mit Dr. Antonio Sáez-Arance und Dr. Albert Manke vom Historischen Institut der Uni Köln, Abteilung für Ibero-Lateinamerikanische Geschichte, anlässlich der geplanten Einrichtung einer Henry-Kissinger-Professur an der Uni Bonn

Zum Flugblatt (PDF)



Beitrag vom 4. Juni 2014
Protestaktion anlässlich der Expertenbefragung zum Hochschulzukunftsgesetz
anschließend: Gemeinsamer Besuch der öffentlichen Expertenanhörung um 14:00 Uhr

Mittwoch, 18. Juni 2014, 12:00 Uhr auf der Wiese vor dem Landtag NRW, Düsseldorf

Treffpunkt für die gemeinsame Bahnfahrt nach Düsseldorf: 10:20 Uhr auf Gleis 4, Köln-Süd. Abfahrt von Köln-Süd: 10:32 Uhr, Gleis 4. Abfahrt von Köln Hbf: 10:49 Uhr, Gleis 4

Aufruf der DGB-Jugend (PDF)



Beitrag vom 15. Mai 2014
Zivile Wissenschaft oder „business as usual“?

Senat berät über Zivilklausel und die Einführung einer Ethikkommission

Am Mittwoch, 21. Mai 2014 um 15:00 Uhr im Neuen Senatssaal, Hauptgebäude

Die Senatssitzung ist wie immer öffentlich, beteiligt Euch!

Zum Flugblatt (PDF)



Beitrag vom 15. Mai 2014
Hochschulen in NRW – feindliche Übernahme aufgehoben?

Hat das Hochschulzukunftsgesetz das Potential zur Demokratisierung von Unis und FHs?


Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Dr. Thomas Grünewald (NRW-Wissen- schaftsministerium), Agnes Kamerichs (Arbeitskreis Zivilklausel Köln), Torsten Bultmann (Bund demokratischer WissenschaftlerInnen) und Klaus Herrmann, (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Uni Köln).

Am Dienstag, 20. Mai 2014, um 18:00 Uhr in Raum S 56, Philosophikum

Gemeinsame Veranstaltung vom Arbeitskreis Bildung & Erziehung von attac Köln, dem Arbeitskreis Zivilklausel Köln und dem Bund demokratischer WissenschaftlerInnen (BdWi).

Zum Flugblatt (PDF)



Beitrag vom 2. Mai 2014
Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg, nie wieder brennende Bücher!

Lesung anlässlich des 81. Jahrestages der Bücherverbrennung durch die Nazis am Mittwoch, den 14. Mai 2014, 11:00-18:00 Uhr, auf dem Albertus-Magnus-Platz

Alle sind eingeladen, zu der Lesung zu kommen und sich zu beteiligen.

Zum Aufruf (PDF)

Zum Aufruf (HTML-Fließtext)



Beitrag vom 16. März 2014
Pressemeldung: Demokratische statt unternehmerische Hochschule!

Unter dem Motto „Für eine demokratische Hochschulverfassung und eine Hochschule in gesellschaftlicher Verantwortung“ hat am 10. März der NRW-Landesverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft mit 50 erstunterzeichnenden Professoren eine Unterschriftensammlung für eine tiefgreifende Überarbeitung des vorliegenden Entwurfs eines Hochschulzukunftsgesetzs NRW gestartet. Mit gleichem Anliegen wenden sich heute sechs zivilgesellschaftliche und hochschulnahe Organisationen und Initiativen mit einem Offenen Brief an die NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Zur vollständigen Pressemeldung


Zum Offenen Brief an NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze


Zum Offenen Brief an NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze als Broschüre mit Vorwort des AK Zivilklausel




Beitrag vom 23. Februar 2014
Die Freiheit der Geschäfte

Mit dem aktuellen Gesetzentwurf für ein Hochschulzukunftsgesetz der NRW-Landesregierung bleibt vieles beim Alten. Dennoch wird mit dem Anspruch einer der Öffentlichkeit verpflichteten und an humanen Zielen orientierten Wissenschaft zumindest ansatzweise eine Abkehr von der „unternehmerischen“ Orientierung der Hochschulen eingeleitet. Die Hochschulleitungen meinen dadurch die „Freiheit der Wissenschaft“ gefährdet zu sehen und laufen unisono mit den Industrieverbänden Sturm.
Kein Wunder: Wie jüngst bekannt wurde, konnten sich die Rektoren, Präsidenten und Kanzler der Hochschulen durch das „Hochschulfreiheitsgesetz“ der abgewählten schwarz-gelben Landesregierung mit kräftigen Gehaltszuwächsen – ganz im Geheimen – die Taschen füllen. Karl-Heinz Heinemann schreibt dazu auf den NachDenkSeiten:
Akademischer Kapitalismus – Rektoren lassen sich von den Hochschulräten Managergehälter genehmigen

Des Weiteren widmet sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) der aktuellen Kontroverse um die Hochschulen mit drei ausführlichen Artikeln in ihrer Mitgliederzeitung nds:
Obacht, wer von Freiheit spricht (von Torsten Bultmann)
Wissen(schaft) ist Macht (von Wolfgang Lieb)
Wem gehöhren die Hochschulen? (von Detlef Berntzen)




Beitrag vom 6. Januar 2014
Stellungnahme zum Hochschulgesetzentwurf

Die Indienstnahme von Forschung für das Verteidigungsministerium, das Pentagon und Rüstungsunternehmen sowie die drängende Aufgabe einer friedlichen und menschenwürdigen Entwicklung weltweit verdeutlichen das Erfordernis einer zivilen Wissenschaft: Die Lösung gesellschaftlicher Probleme und die Humanisierung der Lebensverhältnisse bedürfen auch intellektueller Bemühungen der Hochschulen. Dafür steht das Engagement von Hochschulmitgliedern, Gewerkschaften und weiteren Friedensbewegten, die sich für eine zivile Entwicklung von Wissenschaft und Gesellschaft einsetzen.

In dem aktuellen Entwurf der Landesregierung für ein „Hochschulzukunftgesetz“ werden positiv Frieden und Nachhaltigkeit als Aufgabe der Hochschulen gefasst. Daraus sind Konsequenzen zu ziehen, denen der vorliegende Entwurf bisher nicht gerecht wird.

Hier findet sich die
Stellungnahme zum NRW-Hochschulgesetzentwurf der Zivilklausel-Arbeitskreise Köln und Siegen.



Beitrag vom 6. September 2013
Antworten der Parteien zur Bundestagswahl

Das bundesweite Zivilklausel-Bündnis „Initiative Hochschulen für den Frieden – Ja zur Zivilklausel!“ hat an Bündnis '90/Die Grünen, CDU/CSU, Die Linke, DKP, FDP, Piraten und SPD zur Bundestagswahl folgende Fragen gestellt:


Sehr geehrte Damen und Herren,

bundesweit engagieren sich Studierende, Lehrende, GewerkschafterInnen und Friedensinstitutionen für Wissenschaft, die auf die Lösung der drängenden gesellschaftlichen Probleme gerichtet ist und zur Verwirklichung einer zivilen Entwicklung der Gesellschaft, zu Abrüstung sowie zu sozialer Progression und zur Humanisierung der Lebensbedingungen beiträgt. Eine solche Wissenschaftsorientierung ist angesichts der aktuellen Krise dringend erforderlich. Das bundesweite Zivilklausel-Bündnis „Hochschulen für den Frieden – Ja zur Zivilklausel“ hat sich auch deshalb konstituiert, weil die Hochschulen durch die permanente Unterfinanzierung und die unternehmerische Ausrichtung darin behindert werden, gesellschaftlich verantwortliche Wissenschaft zu realisieren.

Vor diesem Hintergrund stellen wir Ihren Parteien als bundesweites Bündnis der Zivilklausel-Bewegung angesichts der Bundestagswahl folgende Fragen:

1. Was muss sich an den Hochschulen ändern, damit sie zu einer demokratischen, zivilen und sozialen Gesellschaftsentwicklung beitragen? Sollen Zivilklauseln – also die zivile Orientierung der Wissenschaft – auf Hochschul-, Landes- und Bundesebene verankert werden?

2. Rechtfertigen Arbeitsplätze Rüstungsproduktion?

3. Durch die Aufklärungsaktivitäten der Friedensbewegung ist die Politik des automatisierten Tötens durch Kampfdrohnen weltweit in Frage gestellt. Wirkt Ihre Partei für die internationale Ächtung von Kampfdrohnen und wenn ja, wie wollen Sie diese Bemühungen intensivieren?


Alle Antworten aller Parteien sind in diesem
PDF-Dokument zusammen gestellt.



Beitrag vom Mittwoch, 4. September 2013
Den Krieg gegen Syrien stoppen!

Mahnwache für den Frieden am Samstag, 7. September 2013 um 11:00 Uhr auf der Domplatte am Römerbogen.

[Aufruf und Flugblatt zur Mahnwache]



Beitrag vom Dienstag, 27. August 2013
Kundgebung zum Antikriegstag 2013 – Nie wieder Krieg!

Samstag, 31. August 2013, 12:00 Uhr auf der Domplatte


Nein zum Krieg gegen Syrien!
Rüstungsexporte, Rüstungsproduktion und Rüstungsforschung beenden –
Frieden schaffen.


RednerInnen:
Klaus Stein (VVN-BdA) →
Zur Rede
Sevim Dagdelen (MdB Sprecherin für Internationale Beziehungen DIE LINKE)
Martin Müller (IPPNW) →
Zur Rede
Christian Neumann (Darmstädter Signal) →
Zur Rede
Elvira Högemann (Friedensforum Köln) →
Zur Rede
Senta Pineau (Arbeitskreis Zivilklausel) →
Zur Rede

[Aufruf zum Antikriegstag]

[Fotos von der Kundgebung]



Beitrag vom Montag, 15. Juli 2013
Wie menschenzugewandt soll Wissenschaft sein?
Zivilklausel vom Senat vorerst abgelehnt.


Zur letzten Sitzung des Senats der Uni Köln am 3. Juli 2013 hat ein studentischer Senator in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Zivilklausel den Antrag eingebracht, die Universität möge sich als öffentliche Einrichtung zum Ziel setzen, zu einer friedlichen, zivilen und menschenwürdigen Entwicklung der Welt beizutragen.
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Beitrag vom Sonntag, 14. Juli 2013
Pressemitteilung: Senat der Universität Köln votiert gegen Zivilklausel. Die Notwendigkeit einer zivilen Wissenschaftsorientierung bleibt.

Der Senat der Universität zu Köln stimmte am Mittwoch, dem 03. Juli 2013, gegen die Einführung einer Zivilklausel. Damit sind die Ansprüche einer Wissenschaft, die zu einer friedlichen und menschenwürdigen Weltentwicklung beiträgt, aber keineswegs zurückgedrängt. Schon jetzt steht fest, dass die Debatte weitergeführt wird.

Pressemitteilung zum Ergebnis der Senatssitzung



Beitrag vom Montag, 1. Juli 2013
Richtigstellung zur Einführung einer Zivilklausel

Richtigstellung des Arbeitskreises Zivilklausel zur Empfehlung des Datenschutzbeauftragten der Uni Köln Alexander May, in welcher gegen die Festschreibung einer Zivilklausel in der Grundordnung der Universität Position bezogen wird.

Richtigstellung zur Einführung einer Zivilklausel
Empfehlung des Datenschutzbeauftragten der Uni



Beitrag vom Montag, 1. Juli 2013
Pressemitteilung: Senat der Universität berät die Einführung einer Zivilklausel
Beitrag vom Montag, 26. Juni 2013
Zivilklausel wird diesen Mittwoch (3. Juli) im Senat behandelt – Kommt und mischt Euch ein!
Beitrag vom Dienstag, 11. Juni 2013
Wissenschaft für Frieden und Abrüstung – Zivilklausel jetzt einführen!


Bundesweit und auch in Köln setzen sich Hochschulmitglieder, GewerkschafterInnen und Friedensbewegte für eine humane und friedliche Orientierung der Wissenschaft ein, die allen zu Gute kommt: Die Hochschulen sollen sich auf strikt zivile Zwecke verpflichten und zum Frieden beitragen (Zivil­klausel). Eine deutliche Mehrheit der Studierenden hat an den Hochschulen Karlsruhe, Köln, Frankfurt und Kassel für die Verankerung von Zivilklauseln gestimmt, mittlerweile haben 14 Hochschulen Zivilklauseln in ihre Satzungen aufgenommen – alleine im letzten halben Jahr die TU Darmstadt sowie die Unis Frankfurt und Göttingen. In diesem Semester steht auch in Köln – über zwei Jahre, nachdem sich die Studier­enden mit einer deutlichen Mehrheit von knapp 2/3 für eine Zivilklausel ausgesprochen haben – die Verankerung einer Zivilklausel auf der Tagesordnung. Wir werden darauf setzen, dass auf der öffentlichen Senatssitzung am Mittwoch, dem 3. Juli 2013, folgende Formulierung in die Grundordnung der Universität aufgenommen wird:

„Sie [die Universität] trägt als zivile Einrichtung zu einer friedlichen und zivilen Entwicklung der Gesellschaft bei, zu Völkerverständigung und zur Humanisierung der Lebensverhältnisse welt­weit. Die Universität sieht sich der Aufklärung verpflichtet, sie fördert ein gesellschaftlich verantwortliches Handeln ihrer Mitglieder sowie die kritische Reflexion der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Interessen der Zeit.“

Die Bewegung für Zivilklauseln an den Hochschulen ist Ausdruck der Möglichkeit und des Erfordernisses, die drängenden Probleme dieser Welt zivil und solidarisch zu lösen. Dazu können und müssen die Hochschulen beitragen und dafür zu Orten des kooperativen Nachdenkens, der Reflexion und der Kritik des Bestehenden für die Überwindung der Übel werden. Wir wollen uns mit der Veranstaltungsreihe „Verant­wort­ung der Wissenschaft für Frieden und Abrüst­ung“ dem Problem von Krieg, Aufrüstung und Forschung für kriegerische Zwecke stellen, sowie die Verantwortung der Wissenschaft für Frieden und Abrüstung diskutieren und erörtern. Damit wollen wir dafür wirken, dass eine Zivilklausel an der Uni Köln beschlossen wird und Konsequenzen für eine gesellschaftlich verbessernde, friedensorientierte Ausrichtung von Studium, Lehre und Forschung gezogen werden. Kommt zu den Veranstaltungen und beteiligt Euch an den Aktivitäten!




Beitrag vom Freitag, 17. Mai 2013
Zur Aktualität von Bertha von Suttners Wirken
Rede von Agnes Kamerichs vom Arbeitskreis Zivilklausel der Uni Köln an der Fachhochschule Köln anlässlich des 80. Jahrestages der Bücherverbrennung durch die Nazis



Guten Abend,

als Arbeitskreis Zivilklausel der Uni Köln haben wir uns gefreut zu erfahren, dass seit Jahren an der Fachhochschule Aktivitäten anlässlich des Jahrestages der Bücherverbrennungen durch die Nazis stattgefunden haben. Wie Herr Grohé eben erwähnt hat, haben gestern auch an der Uni Köln Lesungen aus den Werken der Autorinnen und Autoren, deren Werke verbrannt wurden, stattgefunden – trotz Regen vor dem Hauptgebäude der Universität. Unser Anliegen war und ist, zu erinnern, zu lernen und einzugreifen für eine humane und zivile Entwicklung der Welt.

Das humanistische Wirken der Schriftstellerinnen und Schriftsteller gegen den aufkommenden Faschismus und die Aufklärung für eine menschliche Welt ohne Krieg widerlegten die zynische und menschenverachtende Hetze der Nazis. Die Nazis wollten diese Werke vernichten, weil sie ihren Zwecken im Weg standen: So wurden beispielsweise die Schriften von Erich Maria Remarque unter dem Ruf „Gegen literarischen Verrat am Soldaten des Weltkriegs, für Erziehung des Volkes im Geist der Wehrhaftigkeit!“ verbrannt. Ein ähnlicher Ruf hätte auch geäußert werden können, als die Bücher von Bertha von Suttner verbrannt wurden. Auch ihr Wirken und ihre Werke straften die Glorifizierung von Soldatentum, Militarismus und Krieg Lügen.

Bertha von Suttner wurde 1843 als Gräfin Kinsky in Prag geboren. Diese Frau, die 1876 als Gouvernante den Bruder ihrer Zöglinge gegen den Willen seiner Eltern heiratete, sich zeitweise mit dem Schreiben von Unterhaltungsroman finanziell über Wasser hielt und sich mehrere Jahrzehnte sehr involviert und engagiert für Frieden einsetzte, war ihren adligen „Standesgenossen“ gewiss suspekt. 1892 gründete sie zusammen mit Alfred Fried die Deutsche Friedensgesellschaft, die älteste heute noch aktive Friedensorganisation in Deutschland. 1905 erhielt sie als erste Frau den von ihr angeregten Friedensnobelpreis. Gestorben ist sie im Juni 1914, den Ausbruch des 1. Weltkrieges hat sie nicht mehr erlebt.

Mit ihren Werken kämpfte sie für eine Welt des Friedens – gegen einen gerüsteten Waffenstillstand ebenso wie gegen den offenen Krieg. Angebliche Sachzwänge, wie dass man immer mehr rüsten müsse, da dies der Feind ebenfalls tue, entlarvte sie als interessegeleitete Phrasen. Überzeugt war sie davon, dass nur Militarismus, diesem zuarbeitende Presse, geschürte Angst und geschürter Hass sowie die Rüstungsindustrie einem echten Frieden entgegenstanden. Dagegen standen die „unendlich groß[en …] Massen jener, die den Frieden […] ersehnen“. (Ausbreitung der Friedensbewegung, 1896)

Bertha von Suttners Ziel und ihr Wirken ist in Zeiten wie heute, in denen fast 6.000 Soldatinnen und Soldaten in Auslandseinsätzen sind, u. a. im Krieg in Afghanistan, und in denen in den Verteidigungspolitischen Richtlinien dargelegt wird, dass es zu ihren Zielen gehört, „freien und ungehinderten Welthandel sowie den freien Zugang zur Hohen See und zu natürlichen Ressourcen [zu] ermöglichen“ – höchst aktuell.

Bertha von Suttner verdeutlichte, welche positiven gesellschaftlichen Möglichkeiten realisiert werden könnten, wenn nicht Geld, Gedanken als menschliche Arbeit auf kriegerische Zwecke ausgerichtet wären. So schrieb sie 1895 folgendes: „Man denke sich all diese Kräfte im Dienste des Friedens tätig – […] wie könnte die leere Phrase ,Zivilisation und Menschlichkeit‘ zum Ausdruck beglückender Wahrheit werden!“ Zum Vergleich: Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI beziffert die weltweiten Rüstungsausgaben für das Jahr 2012 auf 1,33 Billionen Euro. Bertha von Suttner wollte Frieden schaffen – ohne Waffen.

Auch konkret in den Hochschulen lässt sich für die heutige Zeit aus ihren Werken schöpfen: In ihrer Schrift „Die Barbarisierung der Luft“ aus dem Jahr 1912 problematisiert sie, wie technischer Fortschritt für neue Kriegstechnologie statt für eine Verbesserung des menschlichen Lebens missbraucht wird. Sie ergänzt dazu: „Bekanntlich sind aber die Friedenskassen leer; nur bei den Kriegsministerien ist finanzielle Förderung zu haben.“ Damit ist die Frage gestellt, wer ein Interesse an technischem Fortschritt hat und wer ihn finanziert. Diese Frage stellt sich auch heute, in Zeiten, in denen der Hochschulverband „Drittmittel“ als „Fetisch des Wissenschaftsbetriebs“ charakterisiert. (Zur Unparteilichkeit von Wissenschaft, Resolution vom 20. März 2012)

Als Arbeitskreis Zivilklausel wirken wir an der Uni Köln (und viele weitere Arbeitskreise an ihren Hochschulen) für eine gesellschaftlich verantwortliche Wissenschaft. Eine, die die Folgen ihrer Erkenntnisse reflektiert und aufklärend und erhellend für sozialen Fortschritt und eine menschenwürdige Gesellschaftsentwicklung und Frieden eingreift. Im letzten Jahr ist in Bezug auf Zivilklauseln bundesweit einiges in Bewegung gekommen. An sechs Hochschulen sind neue Zivilklauseln auf Grund des Engagements von Zivilklauselaktiven, Studierenden, MitarbeiterInnen und GewerkschafterInnen, eingeführt worden, nämlich an der TU Darmstadt, den Unis Frankfurt und Göttingen sowie an den Hochschulen im Bundesland Bremen. Mittlerweile gibt es damit 14 Hochschulen mit Zivilklauseln. Bundesweit wird an den Hochschulen für eine zivile Wissenschaft gestritten, bei mehreren Abstimmungen hat sich stets eine eindeutige Mehrheit der Studierenden für Zivilklauseln ausgesprochen. Trotz und gegen Uni-Angst und Uni-Bluff, Leistungs- und Konkurrenzdruck sowie dem realen Problem der Kürzungspolitik, ist es gelungen, vom Anliegen einer Humanisierung der Lebensverhältnisse, und einer zivilen Entwicklung der Welt zu überzeugen.

Heute wird hier der Bücherverbrennung gedacht, gestern haben an der Universität Lesungen aus den verbrannten Büchern unter dem Motto „Mit den Waffen des Geistes gegen den Geist der Waffen“ stattgefunden. Gegen den von den Nazis propagierten „deutschen Geist“, gegen jede menschenverachtende Ideologie und Praxis, stellen wir uns in die Tradition der antifaschistischen Kämpfe und der Aufklärung für eine menschenfreundliche und zivile Welt. Daraufhin sollte die Kooperation zwischen der Fachhochschule und der Universität als zivile Einrichtungen mit zivilen Aufgaben ausgeprägt werden, auch zwischen den Studierenden.

Enden möchte ich mit einem weiteren Zitat von Bertha von Suttner. Sie ermuntert dazu, sich nicht mit dem entmutigten Seufzer „Es nützt ja doch nichts“ zufrieden zu geben. Denn: „Alles nützt. Wenn etwas […] geschieht, ist nicht nur der [… verantwortlich], der es tut, sondern auch, wer es schweigend geschehen lässt.“ (Die Barbarisierung der Luft, 1912)

Selbst der Faschismus konnte die Ansprüche an eine humane Entwicklung der Welt nicht vernichten. Die Befreiung gelang. Eine Welt des Friedens ist möglich, sie muss von Menschen geschaffen werden. Das Erinnern und Gedenken an die Bücherverbrennung bedeutet in diesem Sinne heute das Wirken und Eingreifen für eine Humanisierung der Lebensverhältnisse und Frieden. Das Wirken Bertha von Suttners steht für diese Möglichkeit.

Nie wieder brennende Bücher. Nie wieder Faschismus. Nie wieder Krieg.



Beitrag vom Donnerstag, 2. Mai 2013, 18:00 Uhr
Freiheit und Verantwortung der Wissenschaft

Vortragstypuskript von Torsten Bultmann (BdWi) für die Veranstaltung des AK Zivilklausel der Uni Köln

Hier geht es zum vollständigen
Vortragstyposkript.



Beitrag vom Samstag, 30. Mai 2013
Rede beim Ostermarsch 2013 in Düsseldorf

von Agnes Kamerichs vom Arbeitskreis Zivilklausel

Liebe Friedensaktive,

als Arbeitskreis Zivilklausel an der Uni Köln sind wir gebeten worden, zu diesem Ostermarsch auch mit einer Rede beizutragen. Hierfür möchte ich mit einem Zitat von Brecht beginnen:

„Wofür arbeitet ihr? Ich halte dafür, daß das einzige Ziel der Wissenschaft darin besteht, die Mühseligkeit der menschlichen Existenz zu erleichtern.“
(Bertolt Brecht, „Das Leben des Galilei“)

Dafür kämpfen wir als Teil der Zivilklauselbewegung an den Hochschulen. (Zivilklauseln sind Selbstverpflichtungen von Hochschulen, nur für zivile Zwecke zu forschen.) Wissenschaftliche Betätigung, in Lehre, Studium und Forschung, muss aufklärend und erhellend gegen Kriegstreiberei, für sozialen Fortschritt, eine menschenwürdige Gesellschaftsentwicklung und Frieden einzugreifen. Alle drängenden Probleme dieser Welt lassen sich nur zivil und solidarisch lösen. Dazu können und müssen die Hochschulen beitragen und dafür (wieder?) zu Orten des kooperativen Nachdenkens, der Reflexion und der Kritik des Bestehenden zur Verbesserung des Bestehenden werden statt sich u.a. auf Grund von Kürzungspolitik an die Meistbietenden zu verkaufen.

Oder, um weiter mit Brecht zu sprechen:

„Wenn Wissenschaftler, eingeschüchtert durch selbstsüchtige Machthaber, sich damit begnügen, Wissen um des Wissens willen aufzuhäufen, kann Wissenschaft zum Krüppel gemacht werden, und eure Maschinen mögen nur neue Drangsale bedeuten. Ihr mögt mit der Zeit alles entdecken, was es zu entdecken gibt, und euer Fortschritt wird doch nur ein Fortschreiten von der Menschheit weg sein. [...] Wie es nun steht, ist das Höchste, was man erhoffen kann, ein Geschlecht erfinderischer Zwerge, die für alles gemietet werden können.“ (Ebd.)

Konkret findet laut der Informationsstelle Militarisierung aus Tübingen mindestens an 60 deutschen Hochschulen u.a. technische, medizinische, sozialwissenschaftliche oder sportwissenschaftliche Forschung statt, die neue Waffen produzieren helfen oder Menschen für den Krieg funktionstüchtig machen soll. Oder durch die den Bevölkerungen die vermeintliche Humanität oder Alternativlosigkeit der Kriege eingeredet werden soll. Auf Grund der Kämpfe an den Hochschulen werden seit 2010 die Kooperationen der Bundeswehr nicht mehr offengelegt. Die Kriegspolitik kann Aufklärung nicht vertragen.

Aus dem Nein zu dieser Indienstnahme für Krieg und die großen Geschäfte und dem Ja zum erfreulichen Wirken für Frieden und Humanität ist im letzten Jahr in Bezug auf die Zivilklausel einiges in Bewegung gekommen. An sechs Hochschulen sind neue Zivilklauseln auf Grund des Engagements von Zivilklauselaktiven, Studierenden, MitarbeiterInnen und GewerkschafterInnen, eingeführt worden, nämlich an der TU Darmstadt, den Unis Frankfurt und Göttingen sowie an den Hochschulen im Bundesland Bremen. Mittlerweile gibt es damit 13 Hochschulen mit Zivilklauseln, Arbeitskreise gibt es mindestens doppelt so viele. In Bremen wurde die seit 1986 bestehende Zivilklausel gegen den Druck eines Rüstungsunternehmens verteidigt und an weiteren Hochschulen sind Abstimmungen unter allen Studierenden durchgeführt worden. Bei diesen Abstimmungen hat sich – selbst an traditionell konservativeren Hochschulen – immer eine eindeutige Mehrheit der Studierenden für Zivilklauseln ausgesprochen.

Trotz und gegen Uni-Angst und Uni-Bluff, Leistungs- und Konkurrenzdruck sowie dem realen Problem der Kürzungspolitik (die müssen wir auch beenden), ist es überall gelungen, vom Anliegen einer Humanisierung der Lebensverhältnisse, die unbedingt in Zivilität besteht, zu überzeugen. Was Martin Löwenberg, ein antifaschistischer Widerstandkämpfer und ehemaliger KZ-Häftling, sagt und lebt, nämlich: „Mit den Waffen des Geistes gegen den Geist der Waffen“, hat real Bedeutung.

An den meisten Orten sind es nur eine (oder zwei) Hand voll Aktive, die kontinuierlich mitarbeiten. Daran wird zweierlei deutlich. Zum einen, wie viel man schon mit wenigen MitstreiterInnen bewegen kann (- auch wenn wir natürlich weitere Hochschulmitglieder für die Kämpfe gewinnen wollen – und dann auch noch mehr möglich wäre). Und zum anderen wird deutlich, welche Bedeutung das Engagement von jeder und jedem hat. Uns scheint, dass eine Hürde für breitere Beteiligung an den Aktivitäten und eine kritische und solidarische Unikultur ist, dass eben diese Bedeutung im Uni-Alltags-Prüfungs-Konkurrenz-Hamsterrad zu wenig gesehen wird.

KommilitonInnen aus Hamburg haben dazu eine treffende Aussage gemacht: „Die Herrschenden sind mächtig, weil die Beherrschten ihre eigene Mächtigkeit noch nicht erkannt haben. Entscheidend für die Schaffung menschlicher Verhältnisse ist daher, dass sich die Subjekte der Veränderung dessen bewusst werden.“ Weil wir Frieden und ein gutes Leben für alle wollen, müssen wir die Politik in die eigenen Hände nehmen.

Nun möchte ich noch auf zwei Initiativen hinweisen: Ein Bündnis aus Zivilklausel-Aktiven sowie Aktiven aus den Kämpfen für Schule ohne Bundeswehr organisiert vom 13. bis 15. Juni Aktionstage für militärfreie und Frieden fördernde Bildung. Zum gleichen Zeitpunkt wird eine Unterschriftenkampagne für Bildung für den Frieden starten, mit der wir in der Bevölkerung von unserem Anliegen überzeugen wollen.

Zum Schluss komme ich noch einmal auf Brecht zurück. In seinen Svendborger Gedichten, 1939 im Exil entstanden, schreibt er:

„General, der Mensch ist sehr brauchbar.
Er kann fliegen und er kann töten.
Aber er hat einen Fehler:
Er kann denken.“




Für eine Zivilklausel an der Uni Köln
Unterschriftenkampagne für MitarbeiterInnen und Lehrende

Text der Kampagne:
Ich unterstütze das Votum der Studierenden an der Universität Köln vom Wintersemester 2010/11 für eine Zivilklausel, also für eine zivile, humane und gesellschaftlich verantwortliche Ausrichtung der Wissenschaft. Daher spreche ich mich ebenfalls dafür aus, dass folgender Passus in die Grundordnung der Universität zu Köln in den Paragraphen 2 „Hochschulaufgaben“, Punkt 1, aufgenommen wird:

„Die Universität wirkt für eine friedliche und zivile Gesellschaftsentwicklung. Sie ist selbst eine zivile Einrichtung, betreibt keinerlei Militär oder Rüstungsforschung und kooperiert nicht mit Einrichtungen des Militärs oder der Rüstungsindustrie.“

Online unterschreiben


Aktuelle Liste der UnterzeichnerInnen
Unterschriftenlisten ausdrucken



Bundesweite Aktionswoche für militärfreie Bildung und Forschung vom 24. bis 29. September 2012

Kölner Aufruf & Termine zur Aktionswoche als Flyer zum Download

Aufruf des Kölner Bündnisses:

„General, der Mensch ist sehr brauchbar. Er kann fliegen und er kann töten. Aber er hat einen Fehler: Er kann denken.“

Bertolt Brecht, Svendborger Gedichte, 1939.


Zwischen dem 24. und 29. September engagieren sich bundesweit SchülerInnen, Studierende und andere Friedensaktive im Rahmen einer Aktionswoche für militärfreie Bildung und Forschung.


Krieg darf nicht Mittel der Politik sein!

Krieg ist in den letzten Jahren immer mehr zu einem Mittel der Politik gemacht worden – aus den Reihen der CDU-Bundestagsabgeordneten kam im Juni dieses Jahres sogar die Forderung, Kriegseinsätze der Bundeswehr ohne die Zustimmung des Parlaments zu erlauben. Ob in Afghanistan, Irak oder in Libyen: Diese Politik ist gescheitert, nirgends lassen sich menschenwürdige und friedliche Lebensbedingungen herbei bomben. Nach dem, was in den Verteidigungspolitischen Richtlinien, dem Grundsatzpapier des Verteidigungsministeriums, als Sicherheitsbedrohungen und damit potentielle Kriegsgründe angegeben wird, ließen sich überall Kriege rechtfertigen – „Migrationsentwicklungen, […] Verknappung oder Engpässe bei der Versorgung mit natürlichen Ressourcen und Rohstoffen, […] Seuchen und Epidemien ebenso wie […] mögliche Gefährdungen kritischer Infrastrukturen wie der Informationstechnik“. Eben diese Verteidigungspolitischen Richtlinien verraten, worum es hinter der Ideologie des angeblich humanitären Krieges wirklich geht: den „nationalen Selbstbehauptungswillen“ und darum, einen „freien und ungehinderten Welthandel sowie den freien Zugang zur Hohen See und zu natürlichen Ressourcen zu ermöglichen.“1 Krieg ist die Fortsetzung der Geschäftemacherei mit militärischen Mitteln.


Rüstungsforschung, -export und -produktion stoppen!

Dabei lässt die Bundesregierung um Angela Merkel die Rüstungsindustrie nicht zu kurz kommen: Panzer werden (nicht nur) nach Saudi-Arabien exportiert, Rüstungsexporte sollen nach dem Willen der Bundesregierung erleichtert werden. Und das Bundesbildungsministerium von Frau Schavan fördert mit knapp 60 Millionen Euro im Jahr die Forschung und damit die mörderischen Geschäfte der einheimischen Rüstungsindustrie (Thales, Rheinmetall, EADS etc.) statt damit den dringend notwendigen Ausbau des Bildungssystems sowie eine von privaten Geldgebern unabhängige Forschung zu finanzieren.


„Ja“ zu friedlicher Bildung und Wissenschaft!

Gegen diese Politik regt sich an Schulen und Hochschulen Widerstand: In den Schulen werden Kämpfe gegen das Kooperationsabkommen des Schulministeriums NRW mit der Bundeswehr geführt, welches fordert, dass speziell für diese Tätigkeit ausgebildete Jugendoffiziere Vorträge in Schulen halten oder in die Referendariatsausbildung integriert werden. SchülerInnen sollen so für die neue Freiwilligenarmee rekrutiert und die aktuelle Kriegspolitik legitimiert werden. Daher fordern wir: Kein Werben für's Morden und Sterben, Kooperationsvereinbarung kündigen!
An den Hochschulen kämpft eine bundesweite Bewegung (Studierende, MitarbeiterInnen und weitere Friedensfreunde) für die Einführung von Zivilklauseln, d.h. die Selbstverpflichtung von Hochschulen auf ausschließlich zivile Zwecke, was auch beinhaltet, keine Gelder von militärischen Einrichtungen und Rüstungsunternehmen anzunehmen. Damit die Hochschulen für eine humane Gesellschaftsentwicklung wirken können, ist auch eine ausreichende Finanzierung statt Kürzungspolitik und Abhängigkeit von privaten Geldgebern erforderlich.
Zivilklauseln müssen an den Hochschulen eingeführt und im neuen NRW-Hochschulgesetz verankert werden!


Für Frieden und eine menschenwürdige Gesellschaft

Die drängenden gesellschaftlichen Aufgaben können nur zivil gelöst werden. Dazu gehören die Ergründung der Ursachen von Kriegen sowie der Bedingungen von Frieden, eine Lösung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Krise im Sinne der Bevölkerung, die Überwindung weltweiter sozialer Ungleichheit und ökologischer Zerstörung, zivile Konfliktlösung und Völkerverständigung, internationale Abrüstung sowie die Umwandlung von Rüstungs- in Friedensproduktion.

Wo humane Maßstäbe wie Frieden und ein gutes Leben für alle von der Bevölkerung zur Geltung gebracht werden, stößt kriegerische und antisoziale Politik an ihre Grenzen. Davon zeugt auch die Zunahme der weltweiten sozialen Kämpfe für eine menschenwürdige Entwicklung der Gesellschaft: für humane Gesundheitsförderung, entwicklungsorientierte Bildung, sinnvolle Arbeit, bereichernde Kultur und öffentliche Infrastruktur im Dienste des Menschen – für Alle und durch Alle. Hierin liegen auch die Voraussetzungen für eine zivile Entwicklung der Gesellschaft, weltweit.
Das Geld dafür ist reichlich vorhanden. Das reichste Prozent der Bevölkerung Deutschlands besitzt mehr als die 80% ärmsten. Allein die privaten Vermögen dieses reichsten Prozents sind höher als alle öffentlichen Schulden zusammen. Wir sind die 99%.

Weil wir Frieden und gutes Leben für alle wollen, müssen wir die Politik in die eigenen Hände nehmen.

1 Bundesministerium der Verteidigung, Verteidigungspolitische Richtlinien vom 18. Mai 2011: http://www.nato.diplo.de/contentblob/3149360/Daten/1316709/VM_deMaiziere_180511_DLD.pdf.


Pressemitteilung der bundesweiten Initiative Hochschulen für den Frieden – Ja zur Zivilklausel zur Aktionswoche für militärfreie Bildung



„Es gäbe genug Geld, genug Arbeit, genug zu essen, wenn wir die Reichtümer der Welt richtig verteilen würden, statt uns zu Sklaven starrer Wirtschaftsdoktrinen oder -tradition zu machen. Vor allem aber dürfen wir nicht zulassen, dass unsere Gedanken und Bemühungen von konstruktiver Arbeit abgehalten und für die Vorbereitung eines neuen Krieges missbraucht werden.“
Albert Einstein, „Für einen militanten Pazifismus“.

Liebe KommilitonInnen und KollegInnen,

bei der Abstimmung unter den Studierenden der Uni Köln im Dezember 2010 hat sich eine klare Mehrheit von 65% dafür ausgesprochen, dass die Universität ausschließlich friedliche, zivile Zwecke verfolgt (bei 20% Nein-Stimmen und 15% Enthaltungen). Demnach gibt es ein klares Votum dafür, dass die Universität folgende Zivilklausel in ihre Grundordnung aufnimmt:

„Die Universität wirkt für eine friedliche und zivile Gesellschaftsentwicklung. Sie ist selbst eine zivile Einrichtung, betreibt keinerlei Militär- oder Rüstungsforschung und kooperiert nicht mit Einrichtungen des Militärs oder der Rüstungsindustrie.“

Die Studierenden haben mit der deutlichen Parteinahme für friedensschaffende Wissenschaft die Verankerung einer Zivilklausel in die öffentliche Debatte gebracht und politisch auf die Tagesordnung gesetzt. Bisher weigert sich jedoch die Unileitung, die Zivilklausel in die Satzung der Universität aufzunehmen. Stattdessen soll die Hochschule weiterhin unkritisch an den Belangen potentieller Drittmittelgeber ausgerichtet bleiben.

Wissen-Schaffende haben eine gesellschaftliche Verantwortung, der sie sich nicht entziehen können: Ohne wissenschaftliches Zutun könnten keine Waffen produziert, der Bevölkerung nicht die vermeintliche Unvermeidbarkeit von Aufrüstung und Krieg eingeredet und keine Bomben abgeworfen werden. Umgekehrt gilt: Wären intellektuelle Arbeit, „Gedanken und Bemühungen“ stattdessen auf eine Humanisierung der Gesellschaft gerichtet, ließen sich Kriegs- und Friedensursachen erforschen und eine Verbesserung der Lebensbedingungen in den Mittelpunkt wissenschaftlicher Arbeit stellen. In dem „Nein“ zur Indienstnahme wissenschaftlicher Tätigkeit für den Krieg steckt daher ein „Ja“ und die Möglichkeit zur Realisierung einer humanen und zivilen Entwicklung der Welt.

Wir möchten daher alle zur Beteiligung an den aktuellen Aktivitäten anregen!

Einseitig zivile Grüße,
Euer Arbeitskreis Zivilklausel



Die Abstimmung ist beendet:
Klares „Ja“ zur Zivilklausel!


Abstimmungsergebnis:
Amtliches Endergebnis

65,4% Ja
19,7% Nein
14,9% Enthaltung


Knapp zwei Drittel haben sich für die Zivilklausel ausgesprochen. Das ist eine klare Positionierung der Studierendenschaft, der größten Mitgliedergruppe der Universität, für eine zivile und friedensfördernde Ausrichtung von Hochschule und Wissenschaft. Damit sind gute Voraussetzungen für die weitere Auseinandersetzung für die Verankerung einer Zivilklausel in der Grundordnung der Universität geschaffen. Der Arbeitskreis trifft sich regelmäßig, um die weiteren Aktivitäten zu besprechen. Ort und Zeit findet ihr oben rechts auf der Homepage.




Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

in dieser Woche findet an der Uni Köln die Abstimmung über eine Zivilklausel statt. Eine Zivilklausel ist eine Selbstverpflichtung der Hochschule, nicht mit militärischen Einrichtungen oder der Rüstungsindustrie zusammenzuarbeiten. Das ist mit dem Anspruch verbunden, dass Bildung und Wissenschaft zu einer friedlichen und sozialen Entwicklung beitragen können und müssen.

Bei der Abstimmung wird über folgenden Text abgestimmt:

Ich spreche mich dafür aus, dass folgender Passus in die Grundordnung der Universität zu Köln in den Paragraphen 2 „Hochschulaufgaben“, Punkt 1, aufgenommen wird:

„Die Universität wirkt für eine friedliche und zivile Gesellschaftsentwicklung. Sie ist selbst eine zivile Einrichtung, betreibt keinerlei Militär- oder Rüstungsforschung und kooperiert nicht mit Einrichtungen des Militärs oder der Rüstungsindustrie.“

Jede und jeder Studierende ist aufgerufen, sich an der Abstimmung zu beteiligen! Den Abstimmungszettel erhaltet ihr an den Wahlurnen, an denen ihr auch die Unterlagen für die parallel stattfindenden Wahlen zum Studierendenparlament etc. ausgehändigt bekommt.

Auch an der Uni Köln wird zur Zeit laut Aussage der Bundesregierung Forschung für die Bundeswehr betrieben. Zusätzlich werden von privaten Rüstungsunternehmen über Drittmittelverträge Forschungsprojekte in Auftrag gegeben, über deren Ausmaß die Öffentlichkeit kaum Informationen erhält und über die auch die Uni-Leitung der Kölner Universität bisher jede Auskunft verweigert. Angesichts dessen, dass die Bundesrepublik Deutschland der drittgrößte Rüstungsexporteur der Welt ist und gerade in NRW viele Rüstungsunternehmen beheimatet sind, ist dies besonders problematisch.

Bei der Auseinandersetzung um die Zivilklausel geht es nun darum, diese zerstörende, kriegsfördernde und in letzter Konsequenz totbringende Forschung zu verhindern bzw. zu beenden und sich darüber zu verständigen, wofür Wissenschaft und Bildung da sein sollen und wie die Hochschule zu zivilen Konfliktlösungen und sozialem Fortschritt für alle beitragen kann.

Dafür ist es wichtig, dass sich möglichst viele für ein „Ja zur Zivilklausel“ entscheiden.

Euer Arbeitskreis Zivilklausel
Aktuelles:
Mittwoch, 17. Mai 2017, 11 – 17 Uhr, Albertus-Magnus-Platz
Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg, nie wieder brennende Bücher!
Lesung anlässlich des 84. Jahrestages der Bücherverbrennung durch die Faschisten
02.05.2017 15:19h